Der Energiefluss von hinten nach vorne oder „Wie spanne ich mein Pferd tensegral auf?“
- Giulia Pöhnl
- 16. Juni
- 1 Min. Lesezeit
Wer kennt sie nicht. Aussagen wie „der Motor des Pferdes ist hinten“, man muss das Pferd „vor den treibenden Hilfen haben“ oder man soll sein Pferd „an die Hand heran treiben“.

Was haben diese Aussagen gemeinsam?
Man möchte, dass die Energie von einem aktiv abfußenden Hinterbein nach vorne fließt und sich das Pferd an die Hand herandehnt. Das möchte ich sowohl beim Reiten als auch bei der Arbeit am Boden.
Was wird dabei häufig vergessen? Dass die Energie vom Hinterbein über einen getragenen Rumpf nach vorne fließen muss. Sonst fließt die Energie nicht ins Vorwärts-Aufwärts sondern in den Boden. Das aktiv abfußende Hinterbein hat auch nichts mit Tempo und unendlich Schub zu tun sondern mit Energie.
Außerdem muss der Pferdekörper in der Lage sein sich tensegral aufzuspannen und die Energie durch einen frei schwingenden Körper fließen zu lassen. Dafür müssen körperliche Hindernisse ggfs. analysiert und behoben werden.
Sobald das möglich ist, sucht das Pferd den Kontakt in meine feine, nachgiebige Hand. Es wird stabil und groß. Der Hals verkürzt sich nicht und das Pferd bricht nicht in der Halsbasis hab.
Dann beginnt die Leichtigkeit und Harmonie.
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